Newsletter Herbst/Winter 2017

Interview mit Mandy Dewald

 

"Nur wer selber brennt, kann andere anfeuern!"

Mandy Dewald – Koordinatorin der Angebote zur Kinder- und Jugendförderung –

 

 

Mandy 2008„Hard Facts“ zur Person MANDY DEWALD:

 

Zu den Angeboten der Kinder- und Jugendförderung von casablanca gehören zur Zeit vier freizeitorientierte Treffpunkte für Kinder und Jugendliche in Berlin-Wedding:

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frisbee“ für Kinder | „SoKo 116“ & „Jugendetage 55“ für Jugendliche | "TOWANDA" für Mädchen ab 14 Jahren

 

Wie bist Du zu casablanca gekommen?

FrisbeeBuero

Ich habe damals mit einem Praktikum beim „frisbee“ angefangen. Ich hatte mir vorher in Praktika wirklich alles angeschaut – ich habe mit Behinderten, mit alten Menschen gearbeitet, beim Jugendamt und in der Jugendstrafanstalt.

Bei meinem letzten Praktikum bin ich beim Kinder- und Stadtteiltreff frisbee gelandet. Das war ein glücklicher Zufall, weil ich unbedingt einen Praktikumsplatz brauchte, der arbeitszeittechnisch mit einem Nebenjob kompatibel war (lacht).

 

Exkurs: Und wie ging es weiter?

frisbee

Nach der Praktikumszeit – das Praktikum begann kurz nach der frisbee-Eröffnung 2001 – hat meine vorherige Anleiterin beim frisbee aufgehört, ich hatte mich bewährt und dann hat mich Regina Kahl (Fachgebietsleitung soziale Dienste/Kinder- und Jugendförderung) angesprochen: „Wie sieht es denn aus? Du machst das hier ja sehr gut – hast du Lust, neben deinem Studium zu versuchen, den Kinder- und Stadtteiltreff frisbee am Leben zu erhalten?“ Ich hatte ja nur noch ein halbes Jahr Studium und sie hatte mir angeboten, mit Studiumsende auf die zu besetzende Stelle zu springen.

Im frisbee habe ich also Gruppenarbeit gemacht bis das Studium rum war und habe dann im Grunde genommen als Sozialarbeiterin da angefangen. Ab 2003 war ich Projektverantwortliche fürs frisbee. Insgesamt war ich dann ca. 12 oder 13 Jahre dort – ziemlich lange. Es war eine sehr spannende Arbeit, denn die Herausforderung war, das konzeptionell alles zu entwickeln. Das frisbee hatte ja in seiner Anfangszeit seine Wurzeln noch in der Stadtentwicklung (Programm „Soziale Stadt“), und ist dann erst später, ich glaube 2006, in eine Regelfinanzierung des Jugendamtes gerutscht. Ich habe keine Ahnung, wie es weitergegangen wäre, wenn uns das nicht gelungen wäre.

 

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SoKo 116

Und dann begannen im Grunde genommen erste Kooperationsschritte in Richtung Jugendclub SoKo 116, der damals aber noch anders hieß und in kommunaler Trägerschaft war. Es zeichnete sich aber nach und nach ab, dass die Einrichtung auch in freie Trägerschaft übernommen werden soll und 2008 ist der Jugendclub offiziell an uns übertragen worden. Und da bin ich dann schon in so eine koordinierende Tätigkeit reingegangen – zwischen frisbee und dem Jugendclub, immer mit dem Schwerpunkt „Lückekids“. Also wie gelingt es gut, Kinder, die dem Kindertreff entwachsen sind, an die Jugendeinrichtungen anzudocken?


Koordination Kinder- und Jugendförderung

Das habe ich eine Weile gemacht, bis ich dann 2012 noch mal schwanger geworden bin. Nach meiner Rückkehr haben wir beim casablanca überlegt, wie mein Tätigkeitsfeld aussehen kann, denn irgendwie war klar: Mit zwei Kindern zurück ins frisbee – das wird schwierig. Andere Arbeitsgebiete, wie betreutes Einzelwohnen oder Schulsozialarbeit, konnte ich mir für mich nicht vorstellen, denn ich hatte die Handlungsspielräume in der offenen Kinder und Jugendarbeit genossen – damit bist du ein bisschen „versaut“ für andere Arbeitsfelder. Es kommt natürlich immer drauf an, wie du persönlich gestrickt bist. Aber so bin ich dann jedenfalls Koordinatorin der Kinder- und Jugendförderung geworden.

Casablanca hatte mich damals dann auch gefragt, wo ich sitzen will. Ob in der Zentrale oder wie da meine Vorstellungen sind. Und ich habe mich da bewusst für eine Jugendeinrichtung entschieden – damals kam räumlich nur die SoKo in Frage. Es ist schon mein Anspruch, da noch möglichst nah dran zu sein und nicht nur Schreibtischtäter zu sein, junge Menschen zu sehen und sie wahrzunehmen. Ich schreibe ja auch viele Förderanträge und das kannst du nicht nur vom Schreibtisch aus machen. Es gelingt immer besser, wenn du doch noch enger an den Themen der jungen Menschen dran bist. Das ist so mein Anspruch und deswegen klinke ich mich auch immer mal in Gruppenangebote und Veranstaltungen mit ein – im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Dafür bin ich casablanca ja so dankbar, dass ich jetzt diese Spätzeiten im operativen Geschäft nicht mehr unbedingt abdecken muss. Aber ich merke jetzt so – die eigenen Kinder werden älter und da kann man auch mal wieder in Spätangebote einsteigen. Und das mache ich eigentlich auch gerne. Also es ist nicht so, dass ich da rausgegangen bin, weil mir die Arbeit nicht geschmeckt hat mit den Kindern und Jugendlichen. Ganz im Gegenteil – es ist eher familiär bedingt gewesen. Und ich genieße das jetzt wieder, bei Angeboten mit dabei zu sein – es fehlte manchmal.


Was reizt Dich an der Arbeit in der Kinder- und Jugendförderung?

Also irgendwie war es schon immer mein Wunsch, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Ich habe auch schon sehr früh gewusst, mit 12 oder 13 Jahren, dass ich Erzieherin oder Sozialarbeiterin werden möchte.

Ursprünglich war mal mein Plan, mit straffälligen Jugendlichen was zu machen, weil ich ja auch eine Ausbildung als Rechtsanwalts-und Notarfachangestelle habe und dann bei einem Strafverteidiger war. Während des Studiums guckst du dir ja praktikumstechnisch ein bisschen was an und beim Praktikum in der Jugendstrafanstalt hab ich aber festgestellt: Resozialisierung und pädagogisch arbeiten – da hast du nicht viele Handlungsspielräume. Du verwaltest eigentlich eher junge Menschen. Und dafür sind Praktika ja auch gut, weil man da irgendwie merkt: Nee, das entspricht irgendwie nicht so meinen Vorstellungen. Dann habe ich gedacht, da musst du vorher ansetzen. Und so bin ich im Grunde genommen zur offenen Kinder und Jugendarbeit gekommen. Also eher durch einen Zufall. Denn als ich dann beim frisbee gelandet bin, habe ich gemerkt: Oh, die offene Kinder und Jugendarbeit ist total interessant. Das ist mein Handlungsfeld!

Diese Handlungsspielräume die du hast, Dinge gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Und auch etwas, was du in keinem anderen Handlungsfeld der sozialen Arbeit hast: dieses Partnerschaftliche mit den Kindern und Jugendlichen. Und das Ganze auf freiwilliger Basis. Das fand ich einfach spannend. Und da geb ich nicht nur von mir in der Arbeit, sondern ich krieg auch immer ganz viel von den Kindern und Jugendlichen zurück. Das ist etwas Partnerschaftliches.

 

Nachtschicht

 

Was bekommst du denn zurück?

Nach 15 Jahren gelingt es jungen Menschen immer noch, mich für neue Dinge zu begeistern. Ich lerne von denen ganz viel, also aus dem jugendkulturellen Bereich, weil sie neue Dinge an uns herangetragen, was gerade neue Trends sind u.s.w. Oder ich finde es auch spannend mit denen Dinge gemeinsam zu entwickeln, ihre Talente zu entdecken – das hast du ja an keinem anderen Handlungsfeld so. Und sie überraschen einen auch immer wieder. Du entdeckst Dinge, die du manchmal nicht vermutest oder hast Aha-Erlebnisse. Ich kann mich zum Beispiel entsinnen an eine witzige Geschichte dieses Jahr: In der Jugendarbeit sind ja oft eher die Jungs so präsent. Und das hat sich jetzt in vielen unserer Einrichtungen, gerade auch in der SoKo, verändert. In der ersten Jahreshälfte ist doch der Weltfrauentag. Zufällig genau an diesem Tag kamen die Jungs in der SoKo auf mich zu, weil wir da jetzt deutlich mehr Mädchen haben und haben einen Jungenraum für sich gefordert. Am Weltfrauentag – das fand ich irgendwie eine witzige Anekdote und es war auch so ein Aha-Erlebnis. Nach 15 Jahren, dass die dich immer wieder überraschen und für sich gefordert haben: Hey, hier sind so viele Mädels und die sind auch schon immer so schäkertechnisch unterwegs – wir brauchen auch einen Rückzugsort für uns.

 

Was schätzt Du an Deiner Arbeit?

Ich schätze wirklich die Handlungsspielräume, die ich habe. Klar gibt es auch eine Zielvereinbarung die wir mit dem Jugendamt treffen, wir haben bestimmte Schwerpunkte und so. Aber wir haben hier eine Prozessorientierung, keine Ergebnisorientierung. Das steht und fällt ja auch mit den Themen der jungen Menschen – und ich und meine Kolleg*innen nehmen die sehr ernst. Viele Dinge ergeben sich aus bestimmten Situationen heraus und das schätze ich sehr, dass ich dann diesen Dingen auch nachgehen kann und nicht einen strengen Fahrplan nach dem Berliner Bildungsprogramm oder nach dem Schulplan habe, den ich „abarbeiten“ muss.

Und ich kann auch noch mal einen anderen Fokus auf junge Menschen haben: Schmieren die in der Schule aufs Schulklo „I was here“ oder sowas, dann ist eigentlich für andere ganz klar der Fokus: Das sind die Raumbeschmierer! Ich bin in der Jugendarbeit und das ist das, was ich so schätze und wo ich auch immer noch was mitnehme, denn ich kann ja im Grunde genommen die Perspektive umdrehen und sagen: Das sind keine Raumbeschmierer, sondern das sind Raumgestalter. Und ich gebe Ihnen jetzt den Raum, gemeinsam mit mir was zu gestalten und Dinge auszuhandeln. Ich muss mich nicht permanent an Defiziten orientieren und Dinge sanktionieren, sondern kann mir einfach auch viel besser angucken, was die Themen der jungen Menschen sind und diese entdecken. Und das finde ich auch nach 15 Jahren nach wie vor spannend. Und oft verbergen sich Dinge hinter Situationen, die ich so auch erst mal nicht vermute.

 

Mandy T-Restl

 

Exkurs: Jugendliche brechen in den Jugendclub SoKo 116 ein

Im Sommer ist eine Gruppe von Jugendlichen das eine oder andere Mal über den Gartenzaun geklettert, um in unserer Abwesenheit am Wochenende den Garten zu nutzen. Das haben sie auch auf Facebook gepostet – wo wir mit Ihnen befreundet sind und wo sie wissen, dass wir das sehen. Also wollten sie auch, dass wir das sehen und wahrnehmen. Dann gab es natürlich Gespräche mit meinen Kolleg*innen, „geht nicht“, das muss sanktioniert werden, wenn das hier einreißt und das jeder macht usw. In einem zweiten Schritt nach dem Gespräch haben sie sogar noch mal eins draufgesetzt. Sie haben eine Brandschutztür manipuliert und sich so am Wochenende noch mal Zugang zur Einrichtung verschafft. Das Spannende war aber: Es war super aufgeräumt. Eigentlich gab es, außer dass sie da unerlaubt eingestiegen sind, keinen Anlass zu meckern. Sie sind liebevoll mit der Einrichtung umgegangen.
Darauf folgte dann dieser Prozess mit den Kolleg*innen und auch mit den Jugendlichen: Hey, Moment mal, wir meckern jetzt nicht, sondern wir gucken uns das mal an – worum geht es jetzt hier? Und letztlich ging es ihnen um unsere Öffnungszeiten. Wir konnten dann da einen neuen Blick drauf werfen und sagen: Wir nehmen das mal als Kompliment an die Einrichtung und an unsere Arbeit. Die fühlen sich hier sauwohl und im Grunde genommen ist das von ihnen ein Wink mit dem Zaunpfahl: Wir müssen hier mal über die Öffnungszeiten reden!
Und genau so haben wir den Jugendlichen das dann zurückgegeben. Ich muss da keine Elterngespräche führen, ich muss nichts sanktionieren, sondern ich habe die Freiheit zu sagen: So, ich schicke den Jungs jetzt mal eine WhatsApp mit dem Foto, was sie selber bei Facebook gepostet haben und schreibe denen „Jungs, müssen wir mal über Öffnungszeiten reden.“ Und die antworten dann: „Ja, müssen wir.“

Und dann habe ich diesen Handlungsfreiraum, damit auch was zu machen*. Künstlerischen, musikalischen Ambitionen oder partizipativen Dingen nachgehen – es gibt da keinen Plan, den ich stringent verfolgen muss. Und ich lerne da noch immer Dinge: Graffiti, ich kann Kicker spielen – das sind alles tolle Sachen, die mir auch junge Menschen beibringen.

Die Wahrnehmung von jungen Menschen ist ja immer eher eine negative und das finde ich so schade. In dem kurzen Fall, den ich jetzt rund um die SoKo skizziert habe, hätte man ja auch ganz anders agieren können. Und das Bild wäre gleich wieder gewesen: Die schlimmen Jugendlichen, die brechen da ein, das geht ja gar nicht und da wird ja schon wieder eine Grenze übertreten. Das finde ich spannend, den Blick auf junge Menschen zu verbessern. Und irgendwie so dieses „PuMa“, sagen wir immer – hurra, pubertieren macht Spaß!

*Im November und Dezember begannen „Nachtschichten“, bei denen von 22 bis 1 Uhr sportliche Aktivitäten angeboten wurden.

Wie war das in deiner Kindheit und Jugend – hast du da auch solche Freizeiteinrichtungen besucht? Und gab es bei dir Phasen im Leben, in denen es auch hätte anders laufen können?

Ich bin ja selber auch im Wedding großgeworden. Deswegen finde ich schön, dass ich da heute auch wirken kann. Ich habe selber das Olof-Palme-Zentrum besucht und auch den Abenteuerspielplatz Humboldthain. Und ich glaube, wenn man im Wedding groß wird, ist immer alles möglich – in beide Richtungen. Ich kenne natürlich auch diesen ganzen Sumpf. Ich bin im Brunnenviertel großgeworden und ich selbst habe es nicht so empfunden. Aber wenn du dich mehr nach außen orientierst, Freundschaften knüpfst und andere sagen: “Können wir uns mal woanders treffen?“, dann wird dir bewusst: Du wirst hier in einem sozialen Brennpunkt groß.

Und ich habe natürlich unwahrscheinlich viele Schulfreunde und so, für die es ganz anders gelaufen ist. Aber ich hatte selber ein gutes Elternhaus, worauf ich dann quasi aufbauen konnte. Aber natürlich – jeder macht eine Phase durch. Auch ich kenne: Wir schmeißen Steine, wir machen Blödsinn, wir kiffen. Man probiert sich halt aus. Klar hätte das irgendwie auch in eine andere Richtung kippen können. Aber die Frage ist ja immer, wie gefestigt man ist. Ich glaube wichtig ist immer, dass man ein Ziel vor Augen hat und das habe ich immer gehabt. Und ich hatte auch meinen Sport. Ich habe 25 Jahre lang Handball gespielt – auf Leistungssportniveau. Und da war dann klar, dass du dich am Wochenende oder am Freitag nicht volllaufen lassen kannst, weil am nächsten Tag um acht musstest du irgendwo in der Halle stehen und wolltest auch ein Spiel gewinnen.

Und das sind die Dinge, die ich dann auch versuche an die jungen Menschen heute weiterzugeben: Du brauchst Orientierung, du brauchst Bezugspunkte.

 

Du bist ja sehr aktiv – kannst du sagen, woher du so viel Energie nimmst oder hast du die einfach so?

Ja, ich glaube ich habe die einfach. Ich merke schon mit zunehmendem Alter, dass ich schneller an meine Grenzen komme. Aber wenn mir Sachen richtig wichtig sind und ich das Gefühl habe, da kommt es jetzt wirklich drauf an, dass du da noch mal richtig Gas gibst, kann ich da richtig Kraft draus schöpfen und auch für einen gewissen Zeitraum über meine Grenzen gehen. Weil ich einfach das Gefühl habe, wenn du das jetzt machst, dann… also gerade dieses Jahr habe ich das wieder gemerkt:

Mandy1Dieser Prozess in der offenen Kinder und Jugendarbeit, diese Demo, diese Unterschriftenkampagne* – das hat sehr auf meinen Schultern geruht und war im Grunde genommen wie ein zweiter Job. Aber das war es mir wert, es hat sich ja letztlich dann für uns auch ausgezahlt. Und so bin ich einfach gestrickt.

*In allen Einrichtungen konnten dank der Aktionen im Rahmen einer bezirklichen Kampagne der AG78 Jugendarbeit, die Mandy maßgeblich mitorganisiert hat, neue Mitarbeiter*innen eingestellt beziehungsweise Stunden aufgestockt werden.

 

Mein Motto ist eigentlich immer: Nur wer selber brennt, kann andere anfeuern! Das finde ich ganz wichtig für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Weißt du, nur wenn ich selbst aktiv, engagiert und motiviert bin, überträgt sich das letztlich auch positiv auf die Arbeit. Und ich bin da immer gut mit gefahren.

 

Was wünschst du dir bei der Arbeit für dich und die Zukunft?

Ich bin jetzt vier Jahre in dieser Tätigkeit, also der Koordinierung der Kinder und Jugendförderung, und ich glaube, da ist noch viel viel Luft nach oben. Da sehe ich mich jetzt schon noch eine ganze Weile, vor dem Hintergrund, den Standort Edinburger Straße (Jugendetage 55 & Mädchentreff TOWANDA) weiterzuentwickeln, dann auch mit einem neuen Haus und so. Und generell auch die Entwicklung der Kinder- und Jugendförderung voranzubringen – das ist mir ein großes Anliegen. Sowohl auf der finanzierungstechnischen Ebene, also dass mehr Geld in den Topf muss, als auch zu gucken, wie wir die offene Kinder und Jugendarbeit weiterentwickeln können, sowohl bei casablanca als auch generell im Bezirk. Da sehe ich schon noch eine Menge Baustellen, an denen ich gerne mitwirken möchte. Aber ansonsten bin ich auch immer offen – keine Ahnung wo die Reise hingeht. Kommt sowieso immer alles anders, als man denkt. Ich glaube es ist gut, einen Plan oder einen roten Faden zu haben. Aber ich lasse mich auch immer gern auf Neues ein – gucke rechts und links, wo eine Tür aufgeht.

 

Vielen Dank für deine sehr überzeugenden Aussagen und deine leidenschaftliche Arbeit, liebe Mandy!

Das Interview führte Elisabeth Müller (Öffentlichkeitsarbeit casablanca gGmbH)

 

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