casablanca gGmbH – Innovative Jugendhilfe und Soziale Dienste

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Mission possible – Dosensport:

 

Graffiti und Street Art gehören zu Berlin wie Schrippen und Spätis. Vor allem im Bezirk Mitte bilden sie einen großen Anziehungspunkt, so dass die Stadt damit sogar aktiv in der Tourismusbranche wirbt. Vor allem aber sind sie schon immer eine niedrigschwellige, kreative und künstlerische Aneignungs- und Protestform junger Menschen. Vor diesem Hintergrund werden dringend legale Flächen für junge Talente als Erprobungs- und Experimentierfeld benötigt, bei denen man nicht gleich in Konkurrenz zur großen Urban Art- Szene steht.  deck_365  im Namen der Dose ist daher eine Gesamtstrategie unserer Jugendförderung,  um vorhandene legale Flächen wiederzubeleben und neue „tote“ Flächen für junge Menschen zu aktivieren. Wir brauchen frei zugängliche Orte, an denen Jugendliche ihr Potenzial entfalten und wo legal und unter geschützten Bedingungen* Graffitikunst entstehen darf.

Erlebbare Graffitikunst im (halb-) öffentlichen Raum – ständig in Bewegung:

 

Solche (halb-) öffentlichen, nicht kommerziellen, nicht kompetitiven und  geschützten Räume wollen wir an unseren Standorten der Jugendförderung und im Rahmen von mobiler Jugendarbeit schaffen und erhalten, um Graffitikunst mit und für junge Menschen erlebbar zu machen. Nachfolgende Flächen stehen derzeit zur freien Nutzung zur Verfügung:

  • am Jugendclub SoKo 116
  • im Jugendzentrum Lette 51
  • am Jugendhaus Edinburger Str.
  • am JuPoint im Brunnenviertel

Die Flächen befinden sich jeweils auf dem Außengelände der jeweiligen Einrichtung oder sind an den Umzäunungen angebracht und können innerhalb der Öffnungszeiten und teilweise darüber hinaus frei zugänglich genutzt werden. Mit diesen Graffitiwänden wollen wir jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich im Rahmen unserer Angebote bzw. selbstorganisiert,  künstlerisch auszuprobieren.

Nach unseren bisherigen Erfahrungen kennen unsere legalen Flächen für die Graffitikunst keinen Stillstand. Die Bilder, Motive und Tags wechseln sich wöchentlich, manchmal sogar täglich ab. Es sind erste holprige Versuche von jungen Sprayer:innen zu  sehen. Buchstaben, Styles und Motive, die einen zum Rätseln und oder Staunen bringen. All das ist bei deck_365  möglich, um den (halb-) öffentlichen Raum als sozialen Lern- und Aneignungsort für Kinder und Jugendlichen zu qualifizieren.  Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu einer lebendigen Jugendkultur und bringt „Buntes“ in das Grau der Stadt – und zwar an 365 Tagen im Jahr.
 

Die praktische Herangehensweise:

 

An tollen Spots und Wänden werden jungen Talenten bis 27 J. nachfolgende Angebote unterbreitet:

  • Freestyle / eigenverantwortliche Nutzung
  • Workshops
  • Konzeptarbeit
  • Pop-Up Projekte


Grundsätzlich ist deck_365 als koedukatives Projekt angelegt. Ein besonderes Augenmerk wollen wir jedoch auch auf Mädchen und jungen Frauen, die in der Szene unterrepräsentiert sind richten. Durch pädagogische Begleitung und Empowerment wollen wir sie bestärken sich mit dieser Kunst- und Ausdrucksform auseinanderzusetzen und damit zu experimentieren.

Die Flächen und Wände werden über die Instagramseite @deck_365 organisiert, d.h.:

  • Bekanntmachung der Flächen /Wände erfolgt über Fotos und Reels
  • Anfragen werden per PN bearbeiten / Flächen nach Nummerierung freigeben
  • Werke der Künstler:innen werden virtuell ausgestellt
  • es wird über Angebote und Veranstaltungshinweise informiert
  • Über Storys und Instatools wird interaktive Beteiligung und DIY angeregt.


*Der Ehrenkodex:

 

Unsere Wände werden auf der Basis des nachfolgenden Ehrenkodex betrieben. Die Nutzer:innen sind mit Fingerschwur dem Ehrenkodex verpflichtet. Bei Nichteinhaltung und Verstößen muss mit Schadensersatz und Ausschluss gerechnet werden.

  1. Keep it clean – die Graffitiplätze werden sauber verlassen. Müll und Dosen werden ordnungsgemäß entsorgt
  2. No drugs – an unseren Graffitiplätzen werden keine Drogen konsumiert
  3. Walls only – Farbe gehört nur an die freigegebene Wand.
  4. My wall – Bemalt wird ausschließlich die für dich freigegebene Wand
  5. All colours are beautiful – keine Beleidigungen oder gewaltverherrlichenden Motive
  6. Hood – Nehmt Rücksicht auf die Nachbarschaft

Raus aus dem Denkerstübchen, raus auf die Straße: Die beiden Jugendhilfeträger casablanca gGmbH und outreach gGmbH bringen mit we love asphalt ein innovatives Projekt ins Rollen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einem Lastenfahrrad sind pädagogische Fachkräfte in Berlin Gesundbrunnen unterwegs und machend damit Station an wechselnden Orten und Treffpunkten für junge Menschen. Im Gepäck haben sie verschiedenstes Equipment für Straßensport- und Kultur, Beratungs- und Infomaterial und eine Boombox. Unter dem Motto „Junge Menschen erproben ihr Talent in Street Art, fordern sich heraus und inspirieren sich gegenseitig!“ wollen die Veranstalter:innen die Jugendlichen zum Ausprobieren und Mitmachen animieren, flankiert vom urbanen Lebensstil, inklusive Musik und dem Jargon der Szene.

casablanca und outreach schaffen damit ein niedrigschwelliges Angebot, das sich unmittelbar an den Interessen der jungen Menschen orientiert, ihre (Interessens-)Entwicklung fördert und sie bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten unterstützt. Außerdem bringt we love asphalt Bewegung in das Leben der Teilnehmenden (körperlich und sozialräumlich), stärkt eine Wertschätzungs- und Anerkennungskultur für Vielfalt, Talente und Engagement und schafft FAIRständnis, Respekt und Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen. Grundlegend für die Arbeit von we love asphalt sind Vertrauen und Freiwilligkeit von Seiten der Teilnehmenden, die im optimalen Fall zu einer teilweisen Verantwortungsübernahme und Selbstorganisation führen. Stark im Fokus steht auch das Empowerment von Mädchen und jungen Frauen im Kiez, da hier zum Teil noch sehr konservative Rollenbilder und -vorstellungen in Bezug auf die Geschlechter herrschen.

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we love sports

 

Hauptsache Spaß: Straßensport zieht junge Menschen an und überwindet Grenzen. Parcours, Streetsoccer, Streetball, Klettern, Skaten, Rollerfahren, Hacky-Sack, Streetgolf - trotz Platzmangel im urbanen Stadtraum finden sich immer wieder neue kreative Sportsubkulturen, die we love asphalt jungen Menschen mithilfe von Workouts, Trainingsmöglichkeiten, Turnieren u.a. näherbringt. Insbesondere der Straßenfußball bietet aus Sicht der Durchführenden viel Potenzial für ein offenes, spielerisches und kreatives Umfeld. Alter, Geschlecht, Hautfarbe und Herkunft spielen dabei keine Rolle.

we love street culture

 

Viele junge Menschen verbinden mit Straßenkultur Musik, Mode, Tanz, Gemeinschaft, Chillen, Graffitikunst, Hip Hop und Punkkultur, Skaten, Parcours, Street- und Breakdance. casablanca und outreach sind gut vernetzt mit Akteuren aus der urbanen Kulturszene. Hieraus entstehen kreative Impulse für weiterführende Aktivitäten, Angebote und Projekte: Crossover- oder Splashevents, Workshops und Freestyles, Lesungen, Fußballkino, mobile Kochstudios, medienpädagogische Formate – durch die Symbiose von Bewegung und Kultur soll nach Möglichkeit ein AsphaltLab entstehen, in dem junge Menschen im öffentlichen Raum kreativ werden, sich zeigen, sehen und wiederfinden können.

we love participation

 

Eine weitere Projekt-Säule sind einige der Teilnehmenden als peerhelper. Damit soll Verantwortungsübernahme für die Jugendlichen konkret erfahrbar gemacht und ihr Engagement für sich selbst und andere verstärkt werden. Über Anleitungen werden die Peerhelper:innen dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten an andere junge Menschen weiterzugeben und nach ihrer Ausbildung eigenverantwortlich und selbstorganisiert Spiel,- Sport- und Bewegungsangebote oder Workshops anzubieten. Schulungsinhalte und erworbene Fähigkeiten werden den Jugendlichen in Form eines Kompetenznachweises bescheinigt, welcher für Ausbildungs- oder Berufszwecke genutzt werden kann.

we love Beratung „to go“

 

Wohin mit den Problemen? Die Mitarbeitenden von we love asphalt bieten Beratung an, wenn sie gebraucht wird – direkt vor Ort und ohne lange Wartezeiten. Dabei haben sie ein offenes Ohr für Themen wie Schule, Ausbildung, Zoff mit den Eltern, Behördenschriftverkehr u.v.m. Bei größerem Unterstützungs- oder Begleitungsbedarf erfolgt die Vermittlung und Herstellung von Kontakten zu bestehenden Hilfs- und Beratungsangeboten.

We love asphalt. Bewegung im Kiez. Für und MIT euch.

 

Header Stadtteilmuetter Mobilé bietet offene, niedrigschwellige Beratung und Angebote für Familien mit Kindern im Alter von 0-12 Jahren an Spielplätzen, offenen Plätzen und Treffpunkten von Familien im Kiez.

Das Angebot findet bisher in den Gebieten Neustadt-Mitte, Falkenhagener Feld, Wilhelmstadt und Heerstraße Nord statt. Die Mitarbeitenden suchen direkt vor Ort das Gespräch mit den Familien. Meistens sind sie mit einem Lastenfahrrad unterwegs, in denen sie Materialien für Bastel-, Spiel- und Bewegungsangebote befördern. Den roten Faden des Angebots bilden der hohe Aufforderungscharakter, direkte Face-to-Face-Begegnungen und die persönliche Ansprache.

Mobilé ist offen für alle - insbesondere für Kinder und Familien, die feste Angebots- und Hilferäumlichkeiten nicht von sich aus aufsuchen. Der Hauptfokus liegt darauf, sie dazu befähigen, selbst aktiv zu werden und sich weitere Angebote im Kiez zu erschließen – entweder eigenständig oder in begleiteter Form.
Bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit werden Angebote 
durch das Personal auch angebunden an Räumlichkeiten von Institutionen im Kiez durchgeführt.

 

Logoleiste mobile web

Header Stadtteilmuetter Die Stadtteilmütter sind geschulte Ansprechpartnerinnen für Familien mit Migrationshintergrund in allen Fragen rund um Familie, Bildung und Erziehung. Sie kennen sich gut aus im Kiez, sind selbst Mütter und haben eine eigene Migrationsgeschichte. Mit ihren Erfahrungen können sie hilfreiche Unterstützung geben und sehen sich als Brückenbauerinnen zwischen den jeweiligen Kulturen. Sie sprechen Deutsch, Arabisch und Farsi.
Slogan StadtteilmuetterDie Stadtteilmütter arbeiten in Kooperation mit Fachkräften an Orten, an denen Familien sich treffen oder Kinder spielen und lernen (z.B. Offene Familienwohnungen, Familienzentren, Kitas, Grundschulen). Wenn es hilfreich ist, begleiten sie Eltern zu Behörden und Einrichtungen und unterstützen sie bei ihren Anliegen. Auf Wunsch finden auch Hausbesuche statt.
Ziel der Stadtteilmütter ist es, praktisches Wissen wertschätzend weiter zu vermitteln – im Idealfall in der Muttersprache, wenn Eltern noch nicht gut Deutsch sprechen. Sie wollen Familien Orientierung geben und zu mehr Selbständigkeit verhelfen.Muddis

 

Themen im Überblick

  • Entwicklung & Erziehung von Kindern
  • Umgang mit Medien
  • Gesundheitsförderung
  • Sprachförderung, Mehrsprachigkeit
  • Unfallvermeidung
  • Kita- und Schulsystem
  • Rechte des Kindes
  • Bedeutung von Spielen und Lernen

 

Die Stadtteilmütter sind ein Projekt der Interkulturellen Familienbildung. Das Landesprogramm ist zum 01.01.2020 berlinweit gestartet und wird u. a. gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

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Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Flyer_Stadtteilmuetter_13.12.21_web.pdf)Faltblatt Stadtteilmütter1649 KB

Für werdende Eltern und Familien mit Kindern

Ohne Anträge oder Kosten begleiten wir hilfesuchende Familien:
inhaltlich und zeitlich flexibel | bis zu einem Jahr | in Einzelberatungen (auch in englisch & weiteren Sprachen)
entweder im Panke-Haus, im Kiez oder zu Hause 

  • Klärung der Anliegen
  • Hilfe bei Anträgen
  • Infos zu Kita & Schule
  • Beratung zu Erziehungsfragen
  • Informationen zu kindlicher Entwicklung
  • Vernetzung im Sozialraum
  • weiterführende Vermittlung

 

FamilienBuddy Kind LogoFamilienBuddy Baby Logo

Wir unterscheiden:

FamilienBuddy baby: für Familien rund um die Geburt, mit Babys oder Kindern bis zu zwei Jahren
FamilienBuddy kind: für Familien mit Kindern ab 2 Jahren

Unterkategorien

Abgeschlossene Projekte

 

 MG 0101 klIn diesem Bereich finden Sie Projekte, die von der casablanca gGmbH durchgeführt wurden und bereits abgeschlossen sind.

Falls Sie nähere Informationen über diese Projekte wünschen, wenden Sie sich bitte an Elisabeth Müller (Öffentlichkeitsarbeit), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel 030 206315 219).

 


Kinder- und Jugendhilfeträger casablanca gGmbH

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Freie Plätze finden Sie hier.

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